Das Fundament eines gesunden Lächelns

Oktober 2008 | Sonderausgabe Bunte:

IMPLANTOLOGIE: Schonend und sicher dank Computernavigation


Die Zeiten, in denen die festsitzenden Dritten mit aufwändigen
Behandlungsschritten und langen Wartezeiten verbunden waren,
sind vorbei. Moderne Zahnimplantate bieten heute einen vollwertigen Ersatz für fehlende Zähne: Die kleinen Schrauben aus körperfreundlichem Titan übernehmen die Funktion der Zahnwurzel und bieten den neuen Zähnen optimalen Sitz - in einigen Fällen können sie sogar während einer einzigen Behandlung gesetzt und im Anschluss daran mit einem hochwertigen Zahnersatz versehen werden.

"Dafür nutzen wir ausschließlich innovative Techniken, wie die sogenannte navigierte Implantologie", erklärt Dr. Martin Desmyttère vom Zentrum für private Zahnheilkunde in München. Mithilfe dieser Technik lassen sich Implantate besonders schonend setzen und Verletzungen vermeiden. Dabei erhält jeder Patient entsprechend seiner individuellen Voraussetzungen auch einen ganz persönlichen Behandlungsplan. "Unser Ziel ist es, jedem Patienten, ein perfektes und ästhetisch überzeugendes Ergebnis zu gewährleisten", betont Dr. Desmyttère, der bereits seit 20 Jahren Privatpatienten behandelt. Hightech-Geräte und körperfreundliche Materialien. Zunächst wird der gesamte Kiefer des Patienten präzise gescannt. Der Experte arbeitet hierbei mit dreidimensionaler Röntgentechnik.

"Der Dental-Volumentomograf mit 3-D-Aufnahmemodus sowie Navigationssysteme garantieren nicht nur 90 Prozent weniger Strahlenbelastung", so Dr. Desmyttère, "sondern bieten uns absolute Sicherheit bei der Planung der einzelnen Behandlungsschritte für die jeweilige individuelle Situation".

Mit der neuen Technik können Nervenbahnen im Kieferknochen dargestellt werden damit wird das Verletzungsrisiko um ein Vielfaches reduziert. Stimmen die Voraussetzungen, d.h. ist ausreichend Kieferknochen und gesundes Zahnfleisch vorhanden, kann unter Umständen sofort implantiert und direkt im Anschluss der Zahnersatz fixiert werden. Ist dies der Fall kann der Patient direkt nach der Behandlung die Praxis mit eigenen neuen Zähnen verlassen. Reicht die Knochensubstanz nicht aus, muss der Kieferknochen zunächst aufgebaut werden, um stabile Verhältnisse für eine dauerhaft solide und ästhetische Lösung zu schaffen.

"Zur Erreichung dieser Ergebnisse setzen wir unsere Hightech-Geräte mit 3-D-Lösungen ein", ergänzt Dr. Desmyttère. Auch die Implantation selbst erfolgt mithilfe der Computernavigation. Minimal invasiv, also lediglich über kleine Öffnungen werden die Implantate eingesetzt. Deren Oberfläche ist dabei von entscheidender Bedeutung: "Spezielle Beschichtungen sowie dem natürlichen Vorbild angepasste Strukturen lassen den Zahnersatz schneller in den Kiefer einheilen und verkürzen die Behandlungsdauer", weiß Desmyttère aus seiner langjährigen Erfahrung. Um hinsichtlich Technik und Materialien immer auf dem neuesten Stand zu bleiben und diesen an seine Patienten weiterzugeben, besucht der Experte regelmäßig intensive Fortbildungen.

Perfekte, natürliche Ästhetik - ein Leben lang Implantate sorgen für Sicherheit und bedeuten höhere Lebensqualität, "dennoch gibt es
keine pauschale Behandlungs methode", weiß Dr. Desmyttère.
"Denn es kommt immer auf die individuelle Situation an. Diese können wir dank Hightech-Möglichkeiten heute allerdings besser einschätzen und den Patienten dahingehend beraten."
So ist beispielsweise besonders in der sogenannten "ästhetischen Zone", also im Frontzahnbereich ein behutsames Vorgehen notwendig, um Knochen und Zahnfleisch zu erhalten. "Nur auf Basis eines gesunden Gewebes lässt sich eine optimale Ästhetik erreichen."

Neben dem Erhalt von gesunder Zahnsubstanz haben Implantate auch eine Stützfunktion für Wangen und Lippen - die Gesamtästhetik wird verbessert. Um den Zahnersatz möglichst ein Leben lang zu erhalten, legt der Münchner Implantologe großen Wert auf Prophylaxe. "Neben einer gründlichen Mundhygiene", so empfiehlt er, "sollten Patienten auch alle drei Monate eine professionelle Zahnreinigung von den speziell ausgebildeten Dentalhygienikerinnen des Zentrums durchführen lassen."